Dienstag, 15. Oktober 2019

Die letzten Minuten in Maputo und der Flug zurück

Das sind  die letzten Smartphone-Fotos die mir Manfred aus Maputo überspielt hat:

Parc de Professors
Ob die darauf Abgebildeten gemeint sind???











Nun haben wir 16:17 Uhr und sie haben Mosambik verlassen. Und  das  laut Internet-Anzeige schon eine Viertel Stunde früher als angesagt.
Hier der Flugplan von http://flughafen.fernweh.com/detail/MPM-abflug.htm:









Das ist die Flugkurve die bei https://www.flightstats.com/v2/flight-tracker/SA/145?year=2019&month=10&date=15&flightId=1017836671&utm_source=c228b59beca1b817:-78a6aeac:115cbe9076a:6ad6&utm_medium=cpc&utm_campaign=weblet
angezeigt wird.

Und  dann gibt´s  noch Flightradar 24. (https://www.flightradar24.com/)  Hier kann man alle Flüge beobachten, wnn und wo sie hinfliegen.








Wie man auf der farbigen Route  erkenn kann, sind sie inzwischen in Johannesburg gelandet. Weiter geht´s mit dem Flug TK 34 von JHB nach Istanbul.

Die o.g. Bilder sind vom Internet abfotografiert.

Letzte Meldung: 18:21 Uhr das Flugzeug von JHB nach IST befindet sich auf dem Rollfeld. Gleich geht`s los. Guten Heimflug !

Montag, 14. Oktober 2019

Maputo und der Besuch bei der Bischöfin


Gespräch zwischen der Bischöfin
Joaquina Nhanala und Pastor Günter Loos








Dabei schmeckt das Essen vom Buffet. Manfred schreibt dazzu: Das Essen war eine Torte und Chamousas - aha - 
und was ist das nun wieder? (
Oder heißt es Chamousas oder Chamuxas? Keine Ahnung, jeder schreibt es ein bisschen anders, genauso wie es jeder ein bisschen anders zubereitet.)
Chamousas sind Vorspeisen, sie sind dreieckig und mit Füllung von Shrimps, Hähnchen oder Rind.

Hört sich gut an.
Dann: Guten Appetit!
















Eine katholische Kirche von innen in Maputo.











Fortaleza of Maputo

Die Festung von Maputo. Ähnlich vielen anderen portugiesischen Festungen gleicher Zeit, doch definitiv einen Besuch wert, wenn man in Maputo ist. Eines der ältesten Gebäude der Stadt und ein guter Aussichtspunkt auf Markt, Hafen und Ozean.
Tip Air Portugal schreibt: Die Festung ist eines der bedeutendsten Monumente der Hauptstadt von Mosambik und beherbergt historische Statuen und Kanonen. Die ursprüngliche Anlage stammt vom Anfang des 18. Jahrhunderts, die heutige Struktur mit viereckigem Grundriss wurde allerdings erst Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt. Im Inneren der Festung gibt es verschiedene Räume mit Ausstellungen, unter anderem über die Geschichte von Gungunhana, dem letzten Herrscher des Reiches von Gaza, dem heutigen Gebiet von Mosambik.

 Wunderschöne Blüten an den Bäumen im Bereich der Festung





















Und wieder die geliebten Cashnewnüsse. Die Nüsse werden nach dem Rösten mit der Colabuddel geknackt.
 

Noch ein paar Fotos

Während sich die "Jungs", also das super Workteam auf dem Heimweg befindet, kommen hier noch Fotos, die ich per Whatsapp von Manfred zugeschickt bekommen habe.(Marie-Luise Voswinkel)
  
Manfred schrieb: sonsopgang

Sonnenaufgang von der Terrasse der Lodge am Indischen Ozean 5:10 Uhr.






 Rückfahrt auf der Nationalstraße, eindeutig: Linksverkehr.





















 Zwischenstopp und Cashnewnüsse kaufen. Wahrscheinlich sind  die Koffer nicht groß genug, um sie alle zu transportieren. Aber die Nüsse schmecken ja  auch zu gut.



















 Blick vom vergitterten Balkon in Maputo. Hier siehts doch schon ganz anders aus als in Cambine. Aber: ist das wirklich Zivilisation?




















 Ein Schlafgemach in der Lodge in Maputo. Grün! Die Farbe beruhigt.










Wohnraum, im Vordergrund Pastor Günter Loos.

Samstag, 12. Oktober 2019

13. Oktber: Obrigado!

Liebe Mitlesende in unserem Reiseblock,

heute geht es weiter nach Maputo und dann wieder mit dem Flieger über Johannesburg, Istanbul zurück nach Düsseldorf. 


Weil die Internetmöglichkeiten absehbar nur eingeschränkt auf der Reise zu nutzen sind, sage ich Ihnen heute schon einmal auf Wiedersehn. 
Sie haben uns fast zwei Wochen auf unserer Reise durch diesen Blog begleitet, haben Entdeckungen mit uns geteilt und ich hoffe, wir finden auch in Deutschland an verschiedenen Orten eine Möglichkeit, über das direkt ins Gespräch zu kommen, was uns auf der Reise begegnet ist.


Vermutlich schicken wir noch einige unkommentierte Bilder von "unterwegs" in den kommenden drei Tagen. Aber Danke sagen an Menschen, die uns auf dieser Reise unterstützt haben und an Gott, der in vielen kleinen und großen Erfahrungen mit seiner Gegenwart gestärkt und ermutigt hat, das will ich im Namen unseres Reiseteams schon jetzt. Danke an Marie-Luise Voswinkel, die im Hintergrund diesen Blog als Administratorin geleitet hat und auch an Birgit Braeske, die einige der gewagtesten sprachlichen Fehler versucht hat, rechtzeitig zu tilgen.



Thomas Lechner hat einige seiner schönsten Bilder von der Reise zusammengestellt und mit diesen Bildern ein herzliches "Obrigado!" (Danke schön) auch an Sie fürs Mitlesen,
Ihr Günter Loos!

Freitag, 11. Oktober 2019

12. Oktober: Meeres-Weit-Blick

Wir haben gestern Cambine verlassen und erleben nun noch mal eine ganz andere Facette von Mosambik: den Urlaub am Strand.

Unser Quartier liegt einige Meter oberhalb des Wassers in den Dünen und  kilometerweite Sanddünenlandschaft am Meer umgibt uns. Vor vielen Jahren haben wir als Familie den Dünennationalpark südlich von Corpus Christi in Texas besucht, der sich über ca. 60 Kilometer am mexikanischen Golf bis zur Landesgrenze hinzieht. Mein Eindruck ist: hier am Strand könnte es noch etwas einsamer sein.

Es ist, wie auch andere Dinge, die wir hier in Mosambik angegangen sind bis jetzt, mit einer gewissen Herausforderung verbunden, überhaupt an diesen Strand zu kommen. Man fährt von der Hauptstraße ab und rumpelt dann noch ca. eine halbe Stunde über eine Sandpiste vorbei bis zur Lodge. Der Tourismus südafrikanischer Gäste hat dieses Gebiet für Besucher geöffnet und bietet eine minimale Infrastruktur für die Gäste der Lodges.

Nach einem schmackhaften Fischessen im Restaurant gestern Abend ist heute der neue Tag mit dem Sonnenaufgang um 05:00 Uhr angebrochen und die Gruppe lässt das Leben nach den Arbeitseinsätzen der letzten Tage einfach mal ruhig angehen. (Günter Loos)

11. Oktober: Was uns beschäftigt nach 10 Tagen im Land

Manfred Hell:
"Ich bin beeindruckt, wenn ich das Leben hier in Cambine sehe, was es für ein Privileg für mich ist, in Deutschland zu leben. Die schlichte, aber auch effektive Technik, z.B. der Plumpsklosetts, ist überraschend, aber sie gibt hier hier vor Ort Sinn. Gleichzeitig hat alles eine sichtbare Ordnung. Es geht dabei etwas gemütlicher zu, aber bei den Temperaturen ist ein schnelles Leben auch nicht sinnvoll."





Richard Krause:
"Trotz der Herzlichkeit der Menschen hier, spürt man man auch etwas von dem Egoismus an vielen Stellen. Jeder versucht für sich zu überleben.
Und: es gibt immer ein Ziel, auch wenn der Weg beschwerlich ist."








Thomas Lechner:
"Ich finde das Land unheimlich komplex. Es gibt keine leichten Lösungen für offensichtliche Probleme. Nichts klappt einfach so."









Andreas Stemberg:
"Es ist diesmal ein tolles Workteam, das trotz allerlei Hemmnisse gut zusammengearbeitet hat und die größte Solaranlage der Region auf das Dach gebracht hat. Ich bin davon überzeugt, dass diese Anlage sauberes, "solares" Wasser gewährleistet und am Ende auch Geld in die Kasse der Mission bringen wird. Dies könnte ein kleiner Schritt für Mosambik bei der Elektrifizierung des Landes sein, der auf saubere solare Energie setzt."




Günter Loos:
"Mich beeindruckte in diesen Tagen immer wieder , wenn die Menschen mir unmittelbar begegneten und die Kulturunterschiede, die Sprache oder was uns sonst trennt, für einige Augenblicke keine Rolle spielen. Ich ahne, wie kompliziert, eine tiefere Begegnung zwischen meiner Welt und der Menschen z.B. hier in Cambine ist, aber ja, es klappt auch bei allen Missverständnissen."

11. Oktober: Überraschung

Hinter der alten Kirche in Cambine führt ein Weg in den  Busch und nach 200m steht man auf dem Friedhof. Dieser Friedhof sammelt die Erinnerungen der Geschichte von Cambine.

Pliny Whittier arbeitete hier und starb 1942. Wo in der USA wird ihre Familie gelebt haben und wo ist sie geboren?

Martha Valborg stammt aus Dänemark und starb 1921. Ihre Familie wünschte ihr auf dem Grabstein: "Farvel kaere Martha!" (Auf (ein) Wiedersehen, geehrte Martha!).

Ruth Francis Thomas hat einen sehr verwitterten Grabstein.  Ob ihr Sterbedatum 1912 bedeutet?

Der Pastor wird mit dem Emblem der Kirche bestattet und auf einem einem Grab steht nur "Alfeu". Was bedeutet dieses eine Wort und warum gibt es keinen Namen an diesem Grab oder ist das der Familienname?




Wir hören von Renate Härtner, dass Carolyn Belshe geschrieben hat, dass sie gerne auf diesem Friedhof in Cambine bestattet werden möchte.

Ich bin überrascht, wie diese einfachen Gräber anfangen, die Geschichten von Menschen aus der weiten Welt zu erzählen (Günter Loos)

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Geschafft!

Tafel aus der Gesamtschule Massbruch / Lage: montiert!







Solaranlage auf dem Gästehaus: montiert!







Fisch, gesäubert und gebacken: fertig!



10. Oktober: Kulturwandel

Im Gespräch in der Reisegruppe teilen wir eine Beobachtung, die uns die ganze Reise begleitet hat: viele Menschen, die wir getroffen haben, leben im Übergang zwischen der alten und der neuen Zeit. In Mangol lernten wir mit Pedro ein modernes Ehepaar kennen, die beide arbeiten und den Haushalt organisieren. Sie leben in einem neu gebauten, geräumigen Haus, dass auf einem Zement Fundament steht. Doch gekocht wird in der aus Palmenzweigen und Hölzern bebauten Hütte neben dem Haupthaus auf einem offenen Holzfeuer.

Man lebt im Alltag viel von der traditionellen Kultur, die sicher schon die Eltern und Großeltern kannten, und freut sich über das eigene Auto, das selbst gebaute Steinhaus und schickt die Kinder zur besseren Ausbildung in Internatsschulen, wie die Schulen in Cambine.

Beim Besuch im Busch bei Solarino haben wir viele traditionelle Compounds gesehen. Um einen Schatten spendenden Baum sind verschiedene leichte Hütten aus Holz und Palmzweigen gebaut. Eine Hütte ist zum Kochen, in einer werden Lebensmittel gelagert, es gibt eine Hütte für die Männer und Frauen oder für die Eltern und Großeltern  und natürlich ist das Klo separiert von den anderen Gebäuden. Die Familie trifft sich im Schatten des Baumes, die Kleinkinder und die Hühner erkunden das kleine häusliche Dorf und das Leben geschieht in den Hütten und unter dem freien Himmel.

Claus Härtner berichtet, dass man in neuen Häusern, auch in Cambine, angefangen hatte, die Klosetts in die Häuser hinein zubauen. Doch das gab regelmäßig so viele Probleme, z.B. funktioniert die Wasserversorgung nur unregelmäßig, dass man inzwischen wieder Toiletten im separaten Haus neben dem Haupthaus baut, weil das besser funktioniert.

Im Gruppenhaus der Internats Studenten neben unserem Gästehaus sitzen in dieser Woche 5-6 Studierende mit ihren neuen Laptops und machen ihre Hausaufgaben, und leben zusammen, wie sie es auch im Dorf tuen würden. Neues und Traditionelles werden im Leben der Familien bunt gemischt. Es wird spannend sein zu sehen, wie in einigen Jahren Familien in Mosambik leben werden und was sie dann an Tradition bewahrt haben. (Günter Loos)

Die letzten Minuten in Maputo und der Flug zurück

Das sind  die letzten Smartphone-Fotos die mir Manfred aus Maputo überspielt hat: Parc de Professors Ob die darauf Abgebildeten gemein...